Strikes des Lebens
Freude und Herausforderung beim Bowling
Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Ausgabe möchte ich euch über das Bowling erzählen.Früher bin ich einmal in der Woche zum Bowling gegangen. Jeden Mittwoch fuhr eine Gruppe von Arbeitskolleginnen und Kollegen mit mir direkt nach der Arbeit mit dem öffentlichen Bus zum Bowlingcenter.
Anfangs waren wir 18 Personen, später schrumpfte die Gruppe auf 12. Die Bowlinggruppe hatte auch ein Organisationsteam, das aus sechs Personen bestand. Diese Menschen reservierten die Bowlingbahnen.
Humor auf der Bahn
Immer wenn ich mit Werfen an der Reihe gewesen bin, haben einige Spaßvögel gesagt, dass ich erst in die eine und dann in die andere Rille (also daneben) werfen soll.
Aber dann habe ich sehr häufig erst recht Strikes und Spares geworfen. Immer wenn ich das geschafft habe, meinte ich dann: „So in etwa?“ – worauf der Orgateamleiter frech erwiderte: „Da kann man doch gar nicht hingucken!“ Er hatte eben den Schalk im Nacken.
Schattenseiten des Bowlings
Leider gab es auch unschöne Zwischenfälle im Bowlingcenter. Manche von uns wurden gehänselt – nach dem Motto, wir „sollten doch besser werfen können“. Auch die Getränke waren nicht immer frisch.
Außerdem wurde das Bowlen irgendwann einfach zu teuer, und wir sind dann zum Kegeln übergegangen.
Bowling oder Kegeln?
Ich mag das Bowling deutlich lieber als das Kegeln, weil ich beim Bowling ein zweites Mal werfen darf, während ich beim Kegeln immer nur einmal werfen kann.
Die Bowlingkugeln sind für mich auch handlicher, da sie drei Löcher zum Reingreifen haben. Die Kegelkugel rutscht mir dagegen mit schöner Regelmäßigkeit weg.
Weil meine linke Hand leider spastisch gelähmt ist, habe ich Probleme, damit überhaupt etwas festzuhalten. Deshalb werfe ich immer nur mit rechts. Auf Dauer machte mir das keinen Spaß mehr – und so habe ich schließlich aufgehört.
Bowling an der Wii
Wenn ich bei meiner kleinen Schwester bin, spiele ich aber sehr häufig Bowling an der Wii. Da habe ich auch schon einmal zehn Strikes in einem Spiel geschafft – sieben davon sogar hintereinander.
An der Wii gibt es eine Profikugel, die man erst dann bekommt, wenn mindestens eintausend Punkte erreicht sind. Doch weil manche Pins so unpraktisch stehen, dass selbst beim zweiten Wurf noch einer übrig bleibt, verliert man leider Punkte – und damit auch diese besondere Kugel.
Ich finde die Profikugel besonders schön, weil sie Sterne trägt, während die normalen Kugeln nur einfarbig sind. Deshalb freue ich mich über Pluspunkte und ärgere mich, wenn ich die Profikugel wieder verliere.
Kleine Freuden nebenbei
Nebenbei höre ich auch ganz gerne Hörspiele – am liebsten TKKG, Fünf Freunde, Scotland Yard oder Hanni und Nanni. Hin und wieder spiele ich auch gegen andere, falls sich jemand traut, gegen mich anzutreten. Natürlich trauen sich die anderen eigentlich immer – aber da ich häufiger alle Kegel hintereinander weghaue, haben wir uns irgendwann einen Spaß daraus gemacht, das so zu sagen.
Hat schon einmal einer von euch gegen jemand anderen gebowlt?
Liebe Grüße von
Eurer Marieke