Strikes des Lebens | Freude und Herausforderung beim Bowling

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Strikes des Lebens

Freude und Herausforderung beim Bowling

Liebe Leserinnen und Leser,

in die­ser Aus­ga­be möch­te ich euch über das Bow­ling erzählen.Früher bin ich ein­mal in der Woche zum Bow­ling gegan­gen. Jeden Mitt­woch fuhr eine Grup­pe von Arbeits­kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit mir direkt nach der Arbeit mit dem öffent­li­chen Bus zum Bow­ling­cen­ter.

Anfangs waren wir 18 Per­so­nen, spä­ter schrumpf­te die Grup­pe auf 12. Die Bow­ling­grup­pe hat­te auch ein Orga­ni­sa­ti­ons­team, das aus sechs Per­so­nen bestand. Die­se Men­schen reser­vier­ten die Bow­ling­bah­nen.

Humor auf der Bahn

Immer wenn ich mit Wer­fen an der Rei­he gewe­sen bin, haben eini­ge Spaß­vö­gel gesagt, dass ich erst in die eine und dann in die ande­re Ril­le (also dane­ben) wer­fen soll.

Aber dann habe ich sehr häu­fig erst recht Strikes und Spa­res gewor­fen. Immer wenn ich das geschafft habe, mein­te ich dann: „So in etwa?“ – wor­auf der Orga­team­lei­ter frech erwi­der­te: „Da kann man doch gar nicht hin­gu­cken!“ Er hat­te eben den Schalk im Nacken.

Schattenseiten des Bowlings

Lei­der gab es auch unschö­ne Zwi­schen­fäl­le im Bow­ling­cen­ter. Man­che von uns wur­den gehän­selt – nach dem Mot­to, wir „soll­ten doch bes­ser wer­fen kön­nen“. Auch die Geträn­ke waren nicht immer frisch.

Außer­dem wur­de das Bow­len irgend­wann ein­fach zu teu­er, und wir sind dann zum Kegeln über­ge­gan­gen.

Marieke Collage NORDISCHLIFESTYLE 062025

Bowling oder Kegeln?

Ich mag das Bow­ling deut­lich lie­ber als das Kegeln, weil ich beim Bow­ling ein zwei­tes Mal wer­fen darf, wäh­rend ich beim Kegeln immer nur ein­mal wer­fen kann.

Die Bow­ling­ku­geln sind für mich auch hand­li­cher, da sie drei Löcher zum Rein­grei­fen haben. Die Kegel­ku­gel rutscht mir dage­gen mit schö­ner Regel­mä­ßig­keit weg.

Weil mei­ne lin­ke Hand lei­der spas­tisch gelähmt ist, habe ich Pro­ble­me, damit über­haupt etwas fest­zu­hal­ten. Des­halb wer­fe ich immer nur mit rechts. Auf Dau­er mach­te mir das kei­nen Spaß mehr – und so habe ich schließ­lich auf­ge­hört.

Bowling an der Wii

Wenn ich bei mei­ner klei­nen Schwes­ter bin, spie­le ich aber sehr häu­fig Bow­ling an der Wii. Da habe ich auch schon ein­mal zehn Strikes in einem Spiel geschafft – sie­ben davon sogar hin­ter­ein­an­der.

An der Wii gibt es eine Pro­fi­ku­gel, die man erst dann bekommt, wenn min­des­tens ein­tau­send Punk­te erreicht sind. Doch weil man­che Pins so unprak­tisch ste­hen, dass selbst beim zwei­ten Wurf noch einer übrig bleibt, ver­liert man lei­der Punk­te – und damit auch die­se beson­de­re Kugel.

Ich fin­de die Pro­fi­ku­gel beson­ders schön, weil sie Ster­ne trägt, wäh­rend die nor­ma­len Kugeln nur ein­far­big sind. Des­halb freue ich mich über Plus­punk­te und ärge­re mich, wenn ich die Pro­fi­ku­gel wie­der ver­lie­re.

Kleine Freuden nebenbei

Neben­bei höre ich auch ganz ger­ne Hör­spie­le – am liebs­ten TKKG, Fünf Freun­de, Scot­land Yard oder Han­ni und Nan­ni. Hin und wie­der spie­le ich auch gegen ande­re, falls sich jemand traut, gegen mich anzu­tre­ten. Natür­lich trau­en sich die ande­ren eigent­lich immer – aber da ich häu­fi­ger alle Kegel hin­ter­ein­an­der weg­haue, haben wir uns irgend­wann einen Spaß dar­aus gemacht, das so zu sagen.

Hat schon ein­mal einer von euch gegen jemand ande­ren gebowlt?

Lie­be Grü­ße von

Eurer Marieke

Marieke Bowling02 NORDISCHLIFESTYLE 062025
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Freude entsteht nicht nur im Sieg, sondern in den Erinnerungen, die uns ein Lächeln schenken.

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