Vom Erwachen im Schatten: Mut zum Fühlen

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Vom Erwachen im Schatten

Warum wir jetzt den Mut zum Fühlen brauchen

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Die­ses Jahr ist beson­ders. Natür­lich sind alle Jah­re irgend­wie beson­ders, aber man­che sind tat­säch­lich beson­ders beson­ders, und 2026 gehört mit Sicher­heit dazu.

Die Krone der Schöpfung?

Wenn wir uns in der Welt umse­hen, dann erken­nen wir sofort, dass die Har­mo­nie in der Schöp­fung nur an einem ein­zi­gen Wesen schei­tert, wel­ches sich zu allem Irr­sinn auch noch für die Kro­ne der Schöp­fung hält. Viel­leicht hat das damit zu tun, dass der Kopf – und mit ihm das Den­ken – sich nicht nur von der Posi­ti­on im mensch­li­chen Kör­per her als über­le­gen wahr­nimmt. Er ist zwar nur der Kro­nen­stän­der, wenn man es sach­lich betrach­tet, aber die Über­hö­hung sei­ner Bedeu­tung im Lau­fe der Mensch­heits­ge­schich­te hat dazu geführt, dass die Ver­bin­dung zur Schöp­fung all­mäh­lich ver­lo­ren ging.

Vertreibung aus dem (inneren) Paradies

Von männ­li­cher Gewalt gepräg­te Welt-Reli­gio­nen wur­den erfun­den, um ver­meint­lich im Namen eines all­mäch­ti­gen Got­tes all jene zu knech­ten, die man ger­ne aus­beu­ten und dafür eine bil­li­ge Recht­fer­ti­gung ins Feld füh­ren woll­te. So muss­te Gott in Ver­klei­dung eines Jeho­vas oder Allahs oder was auch immer dafür her­hal­ten, dass Frau­en zu Men­schen zwei­ter Klas­se wur­den und Mut­ter Erde nur noch dazu dien­te, pro­fit­gie­rig aus­ge­beu­tet zu wer­den.

Bis heu­te hat sich dar­an – trotz angeb­li­cher Auf­klä­rung – nicht viel geän­dert. Die Aus­beu­tung nimmt immer per­fi­de­re Züge an und wird zudem teil­wei­se noch als gro­ße Errun­gen­schaft gefei­ert. Im Bereich alter­na­ti­ver Ener­gien wird das beson­ders deut­lich: Ver­meint­lich umwelt­freund­lich kann sich spä­ter durch­aus als lebens­feind­lich her­aus­stel­len.

Denn sie wissen nicht, was sie tun

So hat sich im Lau­fe weni­ger Jahr­tau­sen­de in der Schöp­fung ein Geschöpf ent­wi­ckelt, das die Macht hat, alles Leben auf der Erde – inklu­si­ve sich selbst – zu zer­stö­ren. Was ist der Mensch? Gott­gleich oder eben doch nur eine unvoll­kom­me­ne Kopie nach sei­nem Bil­de?

Lang­sam aber sicher däm­mert uns, dass unse­re Arro­ganz durch die Abspal­tung von der rest­li­chen Schöp­fung in eine Sack­gas­se geführt hat. Die Fra­ge ist nun, ob wir es noch recht­zei­tig schaf­fen umzu­keh­ren und einen neu­en Weg ein­zu­schla­gen, der dem Woh­le ALLER Schöp­fung dient. Die aktu­el­le Zeit­qua­li­tät ist her­vor­ra­gend dazu geeig­net, vom Den­ken wie­der ins Füh­len zu kom­men. Die Herr­schaft des Egos und die Zeit der Tren­nung vom Uni­ver­sum neigt sich hof­fent­lich end­lich dem Ende zu.

Licht am Ende des Tunnels

Die Jah­re 2024–2028 sind geprägt von der himm­li­schen Tria­de aus Ura­nus, Nep­tun und Plu­to. In Ver­bin­dung mit der mensch­heits­ge­schicht­lich ein­ma­li­gen Begeg­nung von Saturn, Nep­tun und Mond­kno­ten in der kos­mi­schen Spal­te wur­den uns Ener­gien zur Ver­fü­gung gestellt, die uns die Augen und Her­zen öff­nen und den Mut geben könn­ten, uns end­lich aus dem patho­lo­gi­schen Den­ken und Han­deln zu befrei­en und völ­lig neue Wege zu beschrei­ten.

Auch wenn der Irr­sinn in Form von Krie­gen und Unge­rech­tig­keit tobt, wir mit Krank­hei­ten und Natur­ka­ta­stro­phen kon­fron­tiert wer­den und unse­re Kräf­te viel­leicht zeit­wei­se am Ende wäh­nen, gibt uns die­se Zeit­qua­li­tät die Chan­ce, end­lich in unser gött­li­ches Poten­ti­al zu erwa­chen. Im Zeit­al­ter von KI und Fake-News kann unser Ver­stand nicht mehr zwi­schen Wahr­heit und Lüge unter­schei­den. Unser Herz könn­te es schon – wenn wir denn mutig genug sind, wie­der dar­auf zu hören!

Von heu­te auf mor­gen wird das nicht gehen, aber wenn wir das Para­dies in uns selbst nicht (wie­der) ent-decken, wer­den wir im Außen ver­geb­lich dar­auf war­ten. Licht lebt in jedem Men­schen. Bei man­chen schläft es, bei man­chen strahlt es wun­der­bar hell und ist wie ein Leucht­turm für vie­le ande­re.

Geh wohin dein Herz dich trägt

Es liegt an uns, was wir mit unse­rem eige­nen Licht erhel­len wol­len. Aus Bequem­lich­keit oder Angst im Dun­keln zu ver­har­ren, wird die Fins­ter­nis nicht ver­trei­ben. Wohl aber klei­ne und gro­ße (Gemeinschafts-)Aktionen wie Müll­sam­meln im Stadt­teil, natur­er­hal­ten­de Gar­ten­an­la­gen statt Kies­bee­te und ecki­gen Rasen­flä­chen, sozia­les Enga­ge­ment für Men­schen, denen es schlech­ter geht als uns selbst oder ganz ein­fach Ver­zicht auf die vie­len über­flüs­si­gen Din­ge, die wir kau­fen, obwohl wir sie nicht brau­chen. Ärmel hoch­krem­peln und los­le­gen! Es tut gut, einen eige­nen Bei­trag zu leis­ten und nicht dar­auf zu war­ten, dass ande­re den ers­ten Schritt machen!

Jahre der Entscheidung

Astro­lo­gisch betrach­tet ste­hen wir an einem Schei­de­weg. Wir müs­sen uns ent­schei­den, wo wir uns posi­tio­nie­ren wol­len und wel­che Schrit­te wir gehen wer­den. Der Ver­stand wird uns dabei dies­mal nicht hel­fen kön­nen, aber wir dür­fen wie­der auf unser Gefühl ver­trau­en, falls wir bereit sind, uns dar­auf ein­zu­las­sen und in täg­li­chen Übun­gen Sicher­heit dar­in zu erlan­gen.

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Liebe ist die Macht, die die Sonne bewegt und alle anderen Sterne.

Dante Alighieri
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