Verkehrsregeln mit Herz: So lernen Kleinkinder Sicherheit

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„Wie bei Meike!“

Wenn kleine Hände ganz große Regeln lernen
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Auf in ein neu­es Aben­teu­er aus dem All­tag von Lütt & Pli­etsch!

Heu­te geht es um etwas, das auf den ers­ten Blick viel­leicht gar nicht nach einem beson­ders span­nen­den Aben­teu­er klingt: Ver­kehrs­re­geln. Aber glaubt mir – wer schon ein­mal mit einer klei­nen Kin­der­schar und einem Krip­pen­wa­gen am Stra­ßen­ver­kehr unter­wegs war, weiß: Da kann es durch­aus span­nend wer­den.

Denn Stra­ßen­re­geln ler­nen Kin­der nicht erst im Kin­der­gar­ten­al­ter. Eigent­lich beginnt das viel frü­her. Schon im Krip­pen­al­ter kön­nen und soll­ten Kin­der ler­nen, wie sie sich im Stra­ßen­ver­kehr sicher ver­hal­ten. Natür­lich noch nicht mit einem kom­plet­ten Regel­werk im Kopf und schon gar nicht mit dem Füh­rer­schein in der Tasche. Aber mit klei­nen, immer wie­der­keh­ren­den Regeln.

Bei Lütt & Pli­etsch gehört des­halb von Anfang an dazu: Wenn wir am Stra­ßen­ver­kehr unter­wegs sind, blei­ben die klei­nen Hän­de am Krip­pen­wa­gen oder an unse­rer Kin­der­kut­sche.

Das klingt erst ein­mal ganz ein­fach. Ist es aber nicht immer. Denn je klei­ner die Kin­der sind, des­to schwie­ri­ger ist es natür­lich, ihnen ver­ständ­lich zu machen, war­um sie jetzt unbe­dingt fest­hal­ten sol­len. Die Welt ist schließ­lich viel zu span­nend, um ein­fach nur brav neben dem Krip­pen­wa­gen her­zu­lau­fen. Da gibt es etwas zu ent­de­cken. Dort raschelt ein Busch. Ein Vogel fliegt vor­bei. Und irgend­wo ist bestimmt auch eine Pfüt­ze, die drin­gend genau­er unter­sucht wer­den möch­te.

Nur lei­der ist eine Stra­ße nicht der rich­ti­ge Ort für spon­ta­ne Ent­de­ckungs­tou­ren. Also heißt es bei uns: Fest­hal­ten. Und zwar nicht nur ein biss­chen. Son­dern rich­tig. Denn wenn wir am Bür­ger­steig ent­lang der Stra­ße unter­wegs sind, geht es um die Sicher­heit aller. Um die der Kin­der. Um mei­ne Sicher­heit. Und natür­lich auch um die Sicher­heit der Auto­fah­rer.

Das braucht manch­mal ein biss­chen Geduld. Und manch­mal braucht es jeman­den, der es ein­fach vor­macht.

Die „alten Hasen“ als Vorbild

Zum Glück gibt es bei uns die soge­nann­ten alten Hasen. Die Kin­der, die schon län­ger bei uns sind und genau wis­sen, wie es funk­tio­niert. Und dann pas­siert etwas, das ich ganz beson­ders schön fin­de: Die Gro­ßen neh­men die Klei­nen an die Hand. Sie zei­gen ihnen, wo sie lau­fen. Sie erin­nern sie ans Fest­hal­ten. Und manch­mal reicht ein kur­zer Blick oder ein klei­nes: „Komm, hier machen wir das so.“ Und plötz­lich klappt es.

Da ste­hen dann nicht nur klei­ne Kin­der­hän­de am Krip­pen­wa­gen. Da ent­steht ganz neben­bei auch ein Stück Gemein­schaft. Denn unse­re Ver­kehrs­re­geln sind eigent­lich viel mehr als nur Regeln für den Stra­ßen­ver­kehr. Sie bedeu­ten auch: Ich pas­se auf dich auf. Du passt auf mich auf. Wir sind gemein­sam unter­wegs.

Und genau das ist es, was ich an unse­rer klei­nen Grup­pe so lie­be. Jeder gehört dazu. Jeder darf ler­nen. Und jeder darf irgend­wann selbst zum „alten Hasen“ wer­den, der einem neu­en klei­nen Crew­mit­glied zeigt, wie es bei uns funk­tio­niert.

„Wie bei Meike!“

Und dann gibt es die­se Momen­te, die mich beson­ders freu­en. Wenn Eltern mir erzäh­len, dass die Kin­der die Regel längst mit nach Hau­se genom­men haben. Dass sie auch in ihrer Frei­zeit im Bug­gy plötz­lich ganz selbst­ver­ständ­lich die Hän­de am Wagen las­sen.

Und dann kommt der Satz: „Wie bei Mei­ke!“

Was soll ich sagen? Da geht mir natür­lich das Herz auf. Denn genau dar­um geht es doch. Kin­der ler­nen nicht nur, wenn wir ihnen etwas erklä­ren. Sie ler­nen durch Wie­der­ho­lung. Durch Vor­bil­der. Durch Nach­ma­chen. Und vor allem durch das täg­li­che Erle­ben.

Viel­leicht ist das Fest­hal­ten am Krip­pen­wa­gen für uns Erwach­se­ne nur eine klei­ne Regel. Für ein Kind ist es ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu mehr Selbst­stän­dig­keit und Sicher­heit. Und wenn dabei gleich­zei­tig gelernt wird, auf­ein­an­der zu ach­ten, Rück­sicht zu neh­men und ande­ren zu hel­fen, dann ist das eigent­lich noch viel mehr als eine Ver­kehrs­re­gel. Es ist ein klei­nes Stück Mit­ein­an­der.

Ich hof­fe, unser klei­ner Aus­flug in das Land der Stra­ßen- und Ver­kehrs­re­geln hat euch gefal­len. Und wer weiß – viel­leicht begeg­nen wir uns ja irgend­wann ein­mal im Stra­ßen­ver­kehr.

Dann wer­det ihr wahr­schein­lich eine klei­ne Grup­pe Kin­der sehen, die sich ganz selbst­ver­ständ­lich an der Kin­der­kut­sche fest­hält. Und viel­leicht hört ihr irgend­wo ein klei­nes Stimm­chen: „Wie bei Mei­ke!“

Dann wisst ihr: Lütt & Pli­etsch ist wie­der unter­wegs.
Sicher. Gemein­sam. Und natür­lich mit einem herz­li­chen Moin auf den Lip­pen.

Eure Meike

von Lütt & Pli­etsch

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„Kinder lernen durch Vorbilder und das tägliche Miteinander.“

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