„Und was mache ich dann?“
Wann war dein letzter Erste-Hilfe-Kurs?
Ein harmloser Snack – oder doch nicht?
Neulich bei Lütt&Plietsch hatte jemand die folgenschwere Frage gestellt: „Und was mache ich dann?“
Vorher ging es um ein süßes 9–10 Monate altes Kind, das die „leckeren“ Maisstangen für sich entdeckt hatte. Diese Maisflips, auch bekannt als „Baby-Knabberzeug“, sind für die Kleinen eine perfekte, zuckerfreie Snack-Option, die man problemlos überall hin mitnehmen kann.
Doch halt, ganz so harmlos ist das nicht! Ich war gerade frisch aus meinem turnusmäßigen Erste-Hilfe-Kurs zurück, als mir eine Aussage des Rettungssanitäters in den Kopf schoss.
Diese knusprigen Maisstangen sind bei genauerer Betrachtung eine echte Gefahr! Sie verwandeln sich im Mund schnell in eine zähe Masse, die den kleinen Schnäuzchen im schlimmsten Fall die Luft abschnüren kann.
Und was tun, wenn das Kind zu ersticken droht? „Mit dem Finger herumstochern und hoffen, dass es wieder rauskommt?“ – Bitte nicht!
Erste Hilfe: Wissen, das Leben retten kann
Aber hey, keine Sorge! Ich weiß, was zu tun ist, dank der zwei Jahre regelmäßigen Erste-Hilfe-Pflicht. Denn als Kindertagespflegeperson muss ich immer auf dem neuesten Stand bleiben.
Und wie steht’s bei dir? Hast du noch alle Antworten auf folgende Fragen parat?
- Kannst du noch die stabile Seitenlage aus der Bauchlage?
- Weißt du noch, wie Wiederbelebung geht?
- Was gibst du einem, der versehentlich Gift geschluckt hat?
Sei mal ehrlich: Hast du diesen Kurs nicht auch schon ewig nicht mehr besucht? Und warum eigentlich? Wochenende zu schade, anderes zu tun, oder einfach mal verdrängt?
Ein Kurs, der überraschend Spaß macht
Nun ja, ich machte mich also mal wieder auf den Weg. Und was soll ich sagen – selten war ein Erste-Hilfe-Kurs so unterhaltsam! Der Chef des Unternehmens, eigentlich nicht eingeplant, sprang ein – zur Überraschung aller, auch seiner eigenen. Aber hey, was soll’s? Ein bisschen mehr Selbst- und Ständig schadet nicht!
Wir übten alles Mögliche, von Wunden verbinden bis stabile Seitenlage. Hast du schon mal gemerkt, dass bei den Kursen jeder Proband immer wie von Zauberhand auf dem Rücken liegt? Tja, in der Realität liegt niemand so auf der Fliese. Also haben wir uns mal den „echten“ Hebeltrick zur richtigen Seitenlage angeschaut – völlig neu für mich und einfach genial!
Wenn Erste Hilfe plötzlich ganz nah kommt
Das Thema Erste Hilfe ist ja meistens eher bedrückend. Besonders, wenn man erfährt, dass Menschen mit einer Unterzuckerung oft einfach nicht erkannt werden, weil sie aussehen wie Betrunkene. Doch was hilft in solch einem Fall? Ganz einfach: Eine Zuckerlösung aus der Apotheke – wusste ich nicht, aber nun kann ich im Notfall damit punkten.
Apropos: Herz-Lungen-Wiederbelebung. Drei Minuten? Ich dachte schon, ich ersticke selbst. Es ist wahnsinnig anstrengend, aber auch eine großartige Übung.
Und dann der Clou des Tages: Nasenbluten. Wusstest du, dass man es einfach stoppen kann, indem man eine Kompresse unter die Zunge schiebt? Ein kleiner Tipp, der mir früher echt gefehlt hätte!
Gut vorbereitet ist halb gerettet
Am Ende bekamen wir noch ein tolles Erste-Hilfe-Handbuch und die Empfehlung, die nora-Notruf-App zu installieren. Leider noch nicht verfügbar, aber wenn, dann wird das der Hit!
Also, Fazit: Ein Kurs, der nicht nur hilfreich war, sondern auch echt Spaß gemacht hat. Und mal ehrlich, ich hoffe, ich muss das Wissen nie anwenden. Aber sicher ist sicher! Wer neugierig geworden ist, kann sich übrigens auf meiner Facebook-Seite umschauen, wo ich diesen wirklich lehrreichen Kurs gefunden habe.
Lütte Grüße von
Meike Lütt&Plietsch, deine Tagesmutter in Osdorf!
Meike Onusseit von LÜTT & PLIETSCH – deine Tagesmutter in Osdorf.