Zukunftsvisionen
Wenn der Kosmos ruft und unsere Seele antwortet
August: Ein Monat zwischen Chaos und Klarheit
Es kracht und bebt und brodelt an allen Ecken und Enden. Der August beginnt mit Baustellen im Innen und Außen.
Die Energie schwankt zwischen totaler Selbstüberschätzung mit völlig unrealistischem, selbstherrlichem Anspruchsdenken einerseits und quälenden Selbstzweifeln mit lähmenden Ohnmachtsgefühlen andererseits.
Lughnasadh am 6. August: Erdung im Schnitterfest
Da kommt das Mondfest Lughnasadh am 6. August zur Erdung wie gerufen. Dieses sogenannte „Schnitterfest“ oder auch erstes Erntedankfest ist bestens geeignet, um Kräuter zu weihen, Teemischungen zusammenzustellen, Salben oder Tinkturen zu mixen sowie Obst und Gemüse einzukochen.
Beim Festschmaus zum Abschluss sind Gefühle und Gedanken dann wieder geklärt und das Selbstbild realistischer als je zuvor.
Neumond am 12. August: Ehrliches Resümee & neue Weichen
Auch den Neumond am 12. August nutzen wir am besten für ein ehrliches Resümee unseres Status Quo und stellen daraus verantwortungsbewusst die Weichen für die Zukunft.
Mars wechselt an diesem Tag aus den kommunikativen Zwillingen in das Tierkreiszeichen Krebs und lässt unser Handeln gefühlsbetonter werden.
Bei allem Wollen und in die Tat umsetzen sollten wir nicht vergessen, dass wir alles, was wir für uns selbst beanspruchen, auch den anderen 8 Milliarden Menschen zugestehen müssten.
Alle, die MEHR wollen, sind dringend aufgerufen, nach einem neuen Heimatplaneten Ausschau zu halten, der in der Lage ist, das längerfristig zu bieten.
Ansonsten wird Bescheidenheit die einzige Zier, mit der wir auf der Erde überhaupt noch weiterkommen können.
Vollmond am 28. August:
Visionen, die Heilung bringen
So bringt uns der Vollmond am 28.08. auch gleich die Gelegenheit, mit zukunftsweisenden Ideen und Projekten in Erscheinung zu treten, die überraschend schnell erfolgreich werden könnten.
Selbst wenn manche dieser visionären Gedankengänge der breiten Masse noch nicht verständlich zu machen sind, werden sie sich durchsetzen, weil sie der Schöpfung Heilung bringen.
Viele Menschen spüren, dass ihr Bauchgefühl sie neuerdings zuverlässiger berät als ihr Verstand.
Intuition wird immer mehr zur Hauptquelle der Inspiration und daraus resultierender Entwicklungen auf der Erde.
Diverse trotzige Ego-Projekte können dagegen jetzt zu Grabe getragen werden müssen – vielfach vermutlich theatralisch tränenreich und lautstark.
Dafür entsteht danach Raum für ökologisches und soziales Engagement mit der Aussicht auf mehr Gerechtigkeit, Harmonie und Frieden.
Neumond am 11. September: Häutung & Neubeginn
Sogar der Neumond am 11. September trägt noch einen großen Teil dieser Kraft in sich und ermutigt dazu, abzustreifen, was nicht mehr zu uns passt.
Wie eine Schlange, die sich häutet, wenn sie aus der alten Haut herausgewachsen ist, lassen wir sinnlos gewordene Muster hinter uns.
Uranus wird an diesem Tag bis Mitte Februar nächsten Jahres rückläufig und nimmt damit ein wenig von dem Zwang zur Eile, der uns in den letzten Monaten teilweise sehr unter Druck gesetzt hatte.
Im Kern ihres Herzens wollen alle Menschen „gut“ sein, ein sinnerfülltes Leben führen und die Welt nach Möglichkeit mit ihrem Beitrag zu einem besseren Ort machen.
Das funktioniert weder im melancholisch verklärten Blick zurück, noch im bequemen Verschieben auf morgen, sondern immer nur im Hier und Jetzt.
Manifestieren wir also zu diesem Neumond mit ersten Spatenstichen unsere zukunftsweisenden Visionen.
Mabon am 23. September: Dankbarkeit & inneres Licht
Am 23. September können wir dann das Sonnenfest „Mabon“ zur Herbsttagundnachtgleiche in Dankbarkeit für die Ernte dieses Sommers mit der Familie und Freunden feiern.
Bis zur nächsten Tagundnachtgleiche werden wir das Licht in unserem Innern bewahren müssen, um zuversichtlich durch die dunkle Hälfte des Jahres zu kommen.
Vollmond am 29. September:
Verbundenheit als kosmische Kraftquelle
Zum Glück bietet auch der Vollmond am 29.09. noch einmal eine wundervolle Gelegenheit, in Gemeinschaft mit Seelenverwandten eine Verbindung zur Urquelle allen Seins zu schaffen und daraus zu schöpfen. Individuell sind wir vielleicht nur kleine Funken, aber sobald wir uns liebevoll verbinden, erstrahlt die Erde in paradiesischem Glanz. Den kosmischen Rückenwind dafür erhalten wir in diesen Monaten.